Leubergcup 2019

Zuckenriet- Am Samstag, 18. Mai, starteten die Aktiven der Geräteriege Eschlikon mit dem Leubergcup offiziell in die neue Saison. Nachdem sie eine Woche zuvor bereits zur Vorbereitung in Engelburg gestartet sind, hatten sie ein Training lang Zeit, aufgetretene Fehler und Unsicherheiten zu beheben. Bei drei verschiedenen Disziplinen keine leichte Aufgabe.

Der Leubergcup steht seit mehreren Jahren auf dem Programm der Turnerinnen. Aufgrund der Umbauarbeiten in Zuzwil fand der Wettkampf erstmals in Zuckenriet statt und alle Beteiligten blickten gespannt auf die Organisation am neuen Ort. Trotz mittelmässigen Wetterprognosen in der Woche zuvor hatten die Veranstalter das Glück, das Schönwetterprogram durchführen zu können. Somit wurden fast alle Disziplinen zwar unter bewölktem Himmel, jedoch bei angenehmen Temperaturen im Freien ausgetragen.

Aufgrund der sehr guten Leistungen in den letzten Jahren, hatten die Turnerinnen am Schulstufenbarren sowie an der Gerätekombination die Chance, den Wanderpokal endgültig mit nach Hause zu nehmen. Kein leichtes Unterfangen angesichts der Tatsache, dass beide Choreographien in diesem Jahr neu geschrieben wurden. Doch die Truppe zeigte sich motiviert und zielstrebig.

Gestartet sind die Aktiven mit dem Boden, gefolgt vom Schulstufenbarren und der Gerätekombination. Am Boden erreichten sie mit einer Note von 9.49 Punkten relativ gut das Finale. Auch in den anderen beiden Disziplinen ergatterten sich die Turnerinnen mit Noten von 9.15 (GK) und 9.40 (SSB) einen Finalplatz, wobei lange nicht sicher war, ob es noch reichen wird. Umso grösser war jedoch die Freude bei Bekanntgabe der Finalisten.

Am späten Nachmittag standen schliesslich die Finaldurchgänge an. Trotz guter Vorbereitung gelang es nicht, das volle Potenzial abzurufen und es schlichen sich diverse Unsicherheiten und Patzer ein. Dementsprechend fiel das Resultat aus. Mit dem zweiten Rang am Boden (9.46) und zwei dritten Rängen am SSB (9.39) und der GK (9.05) gelang es der Geräteriege nicht, ihre drei Titel aus dem letzten Jahr zu verteidigen und entsprechend waren die Gefühle nach der Rangverkündigung. Aus den gezeigten Übungen haben aber Leiterinnen wie Turnerinnen ihre Schlüsse gezogen und sind in der folgenden Woche wieder mit Motivation und Disziplin ins Training gestartet, denn nach dem Wettkampf ist bekanntlich vor dem Wettkampf. 

Katja Kellenberger